In jedem Raum hängt ein Touch-Panel. Mitarbeiter tragen
einen kleinen Bluetooth-Beacon (am Schlüsselband, in
der Brusttasche). Panels und Empfangs-PCs hören die Beacons mit und
sagen dem Server, wer gerade wo ist. Wer einen Ruf auslöst, ruft also
nicht nur „irgendeinen Behandler" — der Server weiß, welcher gerufene
Mitarbeiter wo gerade steht und klingelt nur dort, plus auf dem
Handy / der Apple Watch des Adressaten.
Was du im Bild siehst
Touch-PanelWand-Display in jedem Behandlungszimmer. Personal löst hier Rufe aus,
nimmt eingehende Rufe an oder gibt „einen Moment".
PC-ScannerOffice-PC (Empfang) mit WinkBee-Scanner-Programm. Hört Bluetooth-Beacons
in seinem Raum und meldet sie an den Server.
BeaconKleiner Bluetooth-Sender am Schlüsselband oder in der Tasche jedes
Mitarbeiters. Sendet alle paar Sekunden eine eindeutige ID.
WinkBee-ServerZentrale Logik. Kreuzt eingehende Rufe mit der Anwesenheits-Info aus
Beacon-Sichtungen und entscheidet, wo es klingelt.
Push-BenachrichtigungAdressierter Behandler bekommt sofort eine Mitteilung aufs iPhone /
Apple Watch — mit „Annehmen"- und „Ablehnen"-Knopf direkt drauf.
BLE-WellenSichtbar gemachtes Bluetooth-Signal. Je näher Beacon und Empfänger,
desto stärker — daher kann der Server den nächstgelegenen Raum bestimmen.
Ablauf eines Rufs (Schritt für Schritt)
Empfang ruft
Empfang tippt am PC-Browser oder eine Behandlung am Panel:
„Ruf → Dr. Nora, Funktion Untersuchung".
Server schaut nach
WinkBee-Server prüft: Wo ist Dr. Nora gerade? Beacon-Sichtungen
sagen z. B. „Behandlung 1, starkes Signal".
Gezieltes Klingeln
Nur in Behandlung 1 klingelt das Panel. Andere Panels bleiben
still — und Indira in B2 wird nicht gestört.
Quittierung
Dr. Nora tippt „Annehmen" am Panel oder direkt auf der Apple-Watch.
Empfang sieht sofort: „Angenommen, kommt aus B1".
Was WinkBee bewusst nicht tut
Keine Patientendaten — WinkBee weiß nur, welche Räume
existieren, welche Mitarbeiter es gibt und wer gerade welchen Raum
besucht. Es liest keine Karteien, hört keine Mikrofone mit, filmt nicht.
Keine Cloud nach außerhalb für sensible Daten — die
Praxis-Instanz läuft auf einem lokalen Pi oder einem isolierten
Container. BLE-Sichtungen verlassen die Praxis nie.
Keine Standortspeicherung über Tage — Anwesenheit
ist eine flüchtige In-Memory-Information mit konfigurierbarem
Timeout (default 2 Minuten). Wer den Raum verlässt, ist nach kurzer
Zeit wieder „nicht da".